Am Wettkampftag war das Interesse enorm: Rund 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen und sorgten für Stadionatmosphäre. Es sei ein großartiges Feuerwehrfest, schwärmte der Präsident des Bundesfeuerwehrverbands, Robert Mayer. Es sei ein hervorragend organisiertes Fest, das Burgenland und Eisenstadt hätten großartige Arbeit geleistet. Eisenstadt war als Veranstalter kurzfristig für Berlin eingesprungen – mehr dazu auch in Feuerwehr-WM in Eisenstadt ist eröffnet.

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Die Feuerwehrgruppen mussten bei der WM in zwei zentralen Disziplinen reüssieren: im Löschangriff und im Hindernis-Staffellauf. Für den Löschangriff gab es neun Bewerbsbahnen, der Hindernis-Staffellauf wurde auf drei eigenen Staffellaufbahnen durchgeführt. „Grundsätzlich ist beim Löschangriff ganz wichtig, dass man schnell ist, eine gute Zeit hat und natürlich fehlerfrei arbeitet“, erklärte Carmen Mitterer von der Wettkampfgruppe Maria Raisenmarkt. Dabei sei das Zusammenspiel im Team sehr wichtig. Im Staffellauf komme es darauf an, gemeinsam eine gute Zeit zu erreichen.

Zeit und Genauigkeit zählen

Bewertet wurden bei der Feuerwehr-WM sowohl die Zeit als auch die Genauigkeit – also ob zum Beispiel beim Zusammenstecken der Schläuche Fehler passiert sind. Rund 135 Bewerter warfen ein kritisches Auge auf die Leistungen der Teams.

WM-Titel für Feuerwehr Bad Mühllacken

Den WM-Titel im prestigeträchtigen A-Bewerb holte die Feuerwehr Bad Mühllacken aus Oberösterreich. Sie konnten mit einer Zeit von 29:97 Sekunden beim Löschangriff und mit einer sensationellen Zeit von 50:87 Sekunden beim Staffellauf den Weltmeistertitel erneut nach Österreich holen. Bronze ging an die Vorarlberger Gruppe aus Düns (Bezirk Feldkirch). Bei den Frauen sicherte sich die FF Julbach aus dem Mühlviertler Bezirk Rohrbach den zweiten Platz, berichtete das Landesfeuerwehrkommando Burgenland.

Feuerwehrleute kämpfen um WM-Titel

Niederösterreicher stellen Weltrekord auf

Zu feiern gab es in Eisenstadt auch einen Weltrekord. Die FF Johannesberg aus der Marktgemeinde Asperhofen (Bezirk St. Pölten) bewältigte den Löschangriff in 28:07 Sekunden. Sie bewiesen extreme Nervenstärke, Geschwindigkeit und Perfektion, hieß es vom Landesfeuerwehrkommando Burgenland.

Für die zwei burgenländischen Teams lief es unterschiedlich: Zillingtal landete im A-Bewerb mit fehlerhaften Läufen auf rang 21. Im B-Bewerb zeigte St. Martin an der Raab-Berg auf und wurde Fünfter.

Franz Kropf, Landesfeuerwehrkommandant des Burgenlandes, zeigte sich sehr stolz, dass man diese Feuerwehr-WM nach Eisenstadt holen und so erfolgreich abwickeln hat können. 300 freiwilligen Helferinnen und Helfern waren für die Organisation der WM zuständig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schliefen in drei Eisenstädter Schulen. Am Sonntagvormittag wird die WM mit der Siegerehrung beendet.