Eine neu enthüllte Gedenktafel am Wirtshaus in Nickelsdorf erinnert an Falb und sein Lebenswerk – mehr dazu auch in Hans Falb ist tot. Drei Tage lang steht das erste Festival nach seinem Tod ganz im Zeichen des Gründers. „Durch den Tod meines Bruders hat sich eine gravierende Änderung ergeben. Aus meiner Sicht war es so, dass wir sein Lebenswerk irgendwie würdigen wollten“, erklärte Manfred Falb.
Über Jahrzehnte hatte Hans Falb Größen der internationalen Improvisationsszene nach Nickelsdorf geholt. Für viele wurden aus musikalischen Begegnungen enge Freundschaften. „We were like brothers. We weren’t blood brothers, but we were brothers from another mother“, erzählte der amerikanische Jazz-Musiker Hamid Drake.
Kein reines Rtro-Festival
Reinhard Stöger hatte das Festival viele Jahre lang gemeinsam mit Hans Falb gestaltet. Für das Tribute-Festival stellte er das Programm ganz in Falbs Geist zusammen: „Mir ist es ein Anliegen, dass es nicht nur ein Retro-Festival wird, sondern dass auch Musiker heuer für Hans auftreten, die noch nie da waren. Die Mischung ist, glaube ich, ganz gut gelungen.“
Impressionen von den Nickelsdorfer Konfrontationen
„Also ich denke, dass der Hans wirklich zuschaut. Das berührt mich jetzt emotional“, sagte Bruder Manfred. Ob und wie es mit dem Festival längerfristig weitergeht, ist noch offen. Dieses Wochenende gehört jedenfalls ganz Hans Falb.