Greenpeace hat mit Laboranalysen Asbestgehalte von bis zu 50 Prozent in Schotter- und Sandproben festgestellt. Diese Analysen umfassen mehrere bekannte Ausflugsziele im Burgenland, darunter den Parkplatz und die Innenhöfe der Burg Schlaining sowie des Burgsees vor der Aussichtswarte Geschriebenstein. Besonders betroffen seien auch zwei nahegelegene Wanderwege.
Reaktionen von Unternehmen und Land
Das betroffene Freizeitunternehmen und die Eigentümer der Burg Lockenhaus planen, betroffene Bereiche zu sperren und zu befeuchten. Die Burg Schlaining, im Besitz des Landes, betont hingegen, dass die bekannten Messwerte die gesetzlichen Grenzen nicht überschreiten.
Von der Landesholding – zu der die Landesimmobiliengesellschaft und damit die Burg Schlaining gehört – heißt es: Man könne nichts zur Qualität und Art der Greenpeace-Probeentnahmen sagen. Auch die Holding verweist auf bekannte Messwerte, durch die keine Überschreitung gesetzlicher Grenzwerte ersichtlich sei. Es gehe also keine Gefährdung aus. Die Taskforce des Landes empfehle eine normgerechte Beprobung, um dann im Fall des Falles entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Behördliche Maßnahmen und Kontroversen