Am Badeteich St. Margarethen wurden bei Kontrollen Escherichia-coli-Konzentrationen festgestellt, die den Grenzwert von 500 koloniebildenden Einheiten (KBE) pro 100 Milliliter Wasser überschreiten. Messstellen ergaben Werte von 816 und 1733 KBE – mehr dazu auch in Markt St. Martin: Badeverbot im Naturbadesee.
Der Bürgermeister von St. Margarethen, Eduard Scheuhammer, betreibt seit der Schließung Ursachenforschung. Er vermutet tierische Fäkalien als Auslöser der hohen Werte. Nach Sonnenuntergang sammelten sich Scharen von Vögeln im Schilfgürtel, was zur Verunreinigung beiträgt.
Vorerst keine Badesaison
Scheuhammer sagte deutlich: „Der Badeteich muss geschlossen bleiben. Es tut mir leid für die Gäste, aber Gesundheit geht vor. Das wissen wir alle.“ Angesichts der unbefristeten Sperrung äußerte er Bedauern, insbesondere für den neuen Pächter, der an Schönwettertagen hunderte Gäste erwartet hätte.
Auch in Markt St. Martin sind die Badestätten gesperrt. Hier könnte starker Regen die Werte beeinflusst haben. Anders als in St. Margarethen beschleunigt man dort die Öffnung, um zumindest einen Teil der Saison zu retten.