Man mische sich in die Angelegenheiten eines anderen Bundeslandes nicht ein, betonte Wirth. Ihm gehe es darum, wo die Wirtschaft derzeit Probleme habe und er glaube nicht, dass die Probleme derzeit bei Walter Ruck seien. Es gebe Themen, die bundesweit, aber auch im Burgenland behoben werden müssten, damit es der Wirtschaft gut gehe. Das seien die Kernaufgaben als Interessensvertreter.

Wirth: Laufendes Verfahren

Dass WKÖ-Chefin Martha Schultz Ruck den Rücktritt nahegelegt habe, sah Wirth nicht so: „Ich glaube nicht, dass sie ihm den Rücktritt nahegelegt hat. Es ist ein laufendes Verfahren und das wird überprüft. Das Protokoll ist nicht bestätigt“, meinte Wirth. Zur „illegalen Abhörung“ und den unbestätigten Protokollen wolle er sich nicht äußern. Austritte aus dem Wirtschaftsbund habe es aufgrund des Falls im Burgenland nicht gegeben, so der burgenländische Obmann.