Am 6. Juni gewann Horitschon das letzte Saisonspiel, musste aber trotzdem eine Liga tiefer. Drei Teams waren am Ende punktegleich: Horitschon, Siegendorf und Klingenbach. Zwei davon mussten absteigen.
Im Normalfall entscheidet eine Dreiertabelle, erstellt aus den direkten Duellen. Und in diesem Fall wäre Horitschon oben geblieben. Aber der BFV bewertete nur das direkte Duell zwischen Klingenbach und Horitschon, weil Siegendorf aufgrund einer Strafe im Laufe der Saison bei Punktegleichheit sowieso zurück gereiht wurde. Damit bleibt Klingenbach in der Liga.
Horitschon legte Protest ein und scheiterte damit zunächst beim Spielausschuss, dann auch beim Protestsenat des BFV. Und wie am Dienstag bekannt wurde, auch beim ÖFB.
Interne Beratungen
Wenig überraschend, meinte Horitschons sportlicher Leiter Lukas Poglitsch gegenüber dem ORF Burgenland. Man werde intern darüber beraten, wie es weitergeht. Sollte der Klub den Rechtsweg weiter bestreiten, führt dieser jetzt zum Obersten Gerichtshof. Horitschon wird jedenfalls in der 2. Liga die Saison beginnen. Und auch die Landesligisten haben jetzt einmal Klarheit: die Liga startet mit 16 Teams in etwas mehr als einer Woche.