Das teilte das Landesmedienservice am Mittwoch auf APA-Anfrage mit. Der bisher höchste Wert wurde mit rund 13.000 Fasern pro Kubikmeter Luft im Mai in Großpetersdorf (Bezirk Oberwart) gemessen – mehr dazu in Großpetersdorf: Erhöhter Messwert auf Schotterstraße. Dort wurden Maßnahmen gesetzt und danach keine erhöhten Werte mehr festgestellt, hieß es. Die betroffene Straße wird nun bei trockenen Verhältnissen bewässert und soll asphaltiert werden.
Luftmessungen werden fortgesetzt
Unabhängig von der Messreihe der Taskforce werden die Luftmessungen im Rahmen des etablierten burgenländischen Luftgütemessnetzes fortgesetzt, so das Landesmedienservice. Dieses Messnetz sei „das wichtigste Instrument des Landes zur laufenden Überwachung und Analyse der Luftqualität“.
Keine Entscheidung über Steinbrüche
Noch keine Entscheidung gibt es über die Zukunft der vier burgenländischen Steinbrüche, die seit Jahresbeginn wegen Asbestbelastung gesperrt sind. Im Verwaltungsverfahren werde nach Bewertung der vorliegenden Gutachten und Eingaben der betroffenen Parteien über die weiteren Schritte entschieden, hieß es.