Wer Steuergeld verwaltet, müsse nachvollziehbar zeigen, wie Entscheidungen getroffen werden und wohin die Mittel fließen, so Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP), der nach eigenen Worten weiter auf Offenheit setze. Eisenstadt veröffentlichte zum achten Mal ihren Transparenzbericht.
Detaillierte Aufschlüsselung
Auch Eisenstadt muss heuer den Gürtel enger schnallen und will sparen, wurde Ende des Vorjahres verkündet – wegen generell steigender Kosten und hoher Abzüge des Landes bei den Ertragsanteilen, wie es hieß. Der Transparenzbericht zeigt detailliert wie und wofür die öffentlichen Mittel der Stadt eingesetzt wurden.
Bei den Ausgaben bleiben die Bereiche Bildung und Soziales die großen Brocken: in beide Bereiche flossen je rund 15 Millionen Euro.
„Hohe Investitionsbereitschaft“
Betont wird im Bericht die Investitionsbereitschaft der Stadt. Unter anderem wurde in die Stadtvilla investiert, auch in die Umstellung der Stadtbusflotte auf Elektroantrieb, oder in den Ankauf eines Grundstücks für den neuen Kindergarten- und Schulstandort. Und das, obwohl von den rund 22 Millionen Euro Ertragsanteile vom Bund, nach Abzug des Landesumlage nur etwa 3,5 Millionen übrig blieben.
Hervorgestrichen wird auch das Vergabewesen. Aufträge in Höhe von rund 20 Millionen Euro wurden vergeben – mehr als 90 Prozent davon an Firmen aus Eisenstadt oder dem Burgenland.