Das Rote Kreuz Burgenland befindet sich derzeit in erhöhter Einsatzbereitschaft. „Bei der letzten Hitzewelle, die ungefähr eine Woche gedauert hat, haben wir ungefähr 40, 50 Einsätze mehr gehabt in puncto Kreislaufkollaps und auch körperliche Probleme bei älteren Menschen hauptsächlich“, so Landesgeschäftsleiter Thomas Wallner.

Im Falle von mehr Einsätzen würden auch mehr Rettungsfahrzeuge und Personal in den Dienst gestellt werden. Unter anderem behelfe man sich mit mehr Bereitschaftsdiensten. Wallner empfahl, bei den hohen Temperaturen viel Wasser und Mineralwasser zu trinken sowie die direkte Sonnenstrahlung zu vermeiden und mögliche Schattenplätze zu nutzen. Außerdem sei körperliche Betätigung so gut es gehe zu vermeiden.

Besonders im Norden Hitze angesagt

Die Hitzewelle ist noch nicht zu Ende. Ein zweiter Hitzehöhepunkt dürfte Anfang der kommenden Woche folgen. Am Dienstag oder Mittwoch sind vom Weinviertel über Wien bis ins Nordburgenland erneut bis 40 Grad möglich. „Die exakte Temperaturprognose für die neue Woche ist allerdings noch mit Unsicherheit behaftet“, hieß es aus der ORF-Wetterredaktion.

So kommt das Burgenland durch die Hitzewelle

Während moderne Traktoren und Mähdrescher oft eine Klimaanlage eingebaut haben, gibt es diesen Luxus auf Baustellen nicht. Trotz Hitze wird auf der S31-Baustelle gearbeitet, aber angepasst an die Temperaturen.

„Wir starten teilweise schon um halb sechs in der Früh, damit die Burschen bei der Temperaturspitze zu Mittag mit der schweren körperlichen Arbeit fertig sind“, so Bauleiter Andreas Prunner. Zusätzlich werden die Arbeiten am Freitag bereits um elf Uhr eingestellt.