1971 schrieb Harro Pirch mit den Rabnitztaler Malerwochen burgenländische Kunstgeschichte. Zwar gibt es die Malerwochen mittlerweile nicht mehr, Kunst und Begegnung stehen aber immer noch im Mittelpunkt der Künstlers.
In der Galerie Turmhaus stellte er am Donnerstagabend seinen Bildband „Kunst und Leben im Paradies“, sowie seine neue Ausstellung vor. Dafür wählte Pirch aus rund 1.700 Bildern aus.
Pirch: „Für einen Maler wirklich eine Ehre“
Als Überraschungsgast kam Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und verkündete eine Überraschung: „Wir schenken dir eine Landesausstellung.“ In der Landesgalerie sollen im Herbst Werke Pirchs jahrzehntelanger Schaffenszeit ausgestellt werden.
Der sichtlich überraschte Maler freute sich über die Ankündigung: „Ich bin vom Buch und der Ausstellung begeistert und dann kommt der Landeshauptmann und lädt mich ein, in der Landesgalerie auszustellen. Das ist natürlich für einen Maler wirklich eine Ehre.“
Ehemalige Weggefährten wieder treffen
Doch Pirch denkt bereits an den nächsten Sommer. Der Künstler plant schon eine weitere Ausstellung, jedoch im Künstlerkollektiv: „Ich möchte meine Kollegen, die ich durch die vielen Jahre der Malerwochen kennengelernt habe, immer wieder punktuell einladen und sie als Artists in Residence zu mir herholen.“
Buchpräsentation Harro Pirch
Gemeinsam soll dann eine Ausstellung organisiert werden. „Allein ist man niemand, gemeinsam ist man viel“, so Pirch.