In seiner noch jungen Vergangenheit ging es für den MSV2020 bisher nur nach oben. Im Vorjahr krönten sich die Mattersburger zum Landesliga-Meister. Durch den Titel stieg die Mannschaft in die Regionalliga Ost auf. Der Auftakt in der dritthöchsten österreichischen Liga verlief aber nicht nach Wunsch.
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„Wir waren nicht so schlecht in der Partie, aber haben mit der ersten Großchance das Tor bekommen“, so MSV-Trainer Alois Höller. Nach dem 0:2 durch einen Handelfmeter sei es schwierig gewesen, in die Partie zurückzukommen.
MSV will sich an Niveau der Liga anpassen
„Wir haben im Großen und Ganzen gut mitgehalten, obwohl wir gegen den letztjährigen Regionalliga-Meister gespielt haben“, resümierte MSV-Spieler Lukas Secco.
Es sei auf jeden Fall ein anderes Niveau als noch in der Landesliga im Vorjahr. „Wir müssen arbeiten, arbeiten, arbeiten“, so Höller, der von einer gewissen Ernüchterung nach der Auftaktniederlage sprach.
Gloggnitz-Trainer aus Steinbrunn
Mehr Grund zur Freude hatte Gloggnitz-Trainer Eduard Stössl. Der Steinbrunner formte aus dem ehemaligen Regionalliga-Aufsteiger eine Meistermannschaft. Zum Matchwinner wurde Josef Pross mit zwei Toren. „Es war für uns der erwartete schwere Gegner, wir haben gewusst, Mattersburg ist richtig gut“, so Stössl. Man habe den Gegner aber sehr gut analysiert.
In der Sommerpause musste Gloggnitz zehn Spieler ersetzen. „Das Ziel ist jetzt wieder, eine Mannschaft zu formen“, erklärte Stössl. Mit einem Cup-Platz wäre er zufrieden. Den Mattersburgern traut Stössl in dieser Saison aber noch so einiges zu: „Da werden sich andere Mannschaften noch die Zähne ausbeißen.“