Kroaten, Ungarn und Roma sollen im neuen Volksgruppenhaus in Oberwart zukünftig eine neue Heimat finden. Alles ist viersprachig beschriftet. Die Büros der Volksgruppen sind nebeneinander im ersten Stock. Die Nähe zueinander soll die Zusammenarbeit fördern.

„Vorher haben wir unsere kleinen Projekte durchgeführt, jetzt sitzen wir Büro an Büro und können uns austauschen“, so Emmerich Gärtner-Horvath, Vorsitzender im Roma-Volksgruppenbeirat, gegenüber dem ORF Burgenland.

Viel Arbeit bis zur Eröffnung

In den eigenen Vereinsräumen sollen unter anderem Veranstaltungen stattfinden. Aktuell wird aber noch gesiedelt. „Dieses Projekt ist natürlich für alle Volksgruppen eine tolle Möglichkeit, besser miteinander zu kooperieren“, so Attila Somogyi, Vorsitzender des Ungarn-Volksgruppenbeirats.

Deshalb läuft derzeit auch ein Probelauf bis zum 26. September. „Es soll ja bis zur Eröffnung alles wunderbar funktionieren“, so Somogyi.

Auch Volkshochschule und Radio siedeln

Von den kroatischen Vereinen zieht der Kulturverein ins Volksgruppenhaus ein. „Wir hatten ja eine Zweigniederlassung, aber wir haben jetzt sicher mehr Möglichkeiten der Zusammenarbeit und für die Region haben“, erklärte Josef Buranits, Obmann des kroatischen Kulturvereins im Burgenland.

Umzug ins Volksgruppenhaus

Zusätzlich zu den Volksgruppen-Vereinen werden auch die Volkshochschule der Roma und das mehrsprachige offene Radio Mora einziehen.