„Zivildiener haben bei uns einen sehr hohen Stellenwert“, so Rot-Kreuz-Landesgeschäftsführer Thomas Wallner. Besonders unter der Woche, wenn weniger Freiwillige zur Verfügung stehen, würden die Zivildiener ein wichtiges Kontingent abdecken. Erst in der Vorwoche äußerte sich der burgenländische Militärkommandant Gernot Gasser aus Sicht des Bundesheeres zur Thematik – mehr dazu in Gasser fürchtet sinkende Rekrutenzahlen.
Dabei handelt es sich vor allem um Krankentransporte, aber auch Notfälle können vorkommen. „Ich war einmal bei einer Reanimation dabei, das war schon ganz anders, als du es auf der Puppe lernst“, erklärte Zivildiener Christian Breitwieser.
Planbarkeit für Rotes Kreuz entscheidend
Das Rote Kreuz sprach sich bei der Diskussion um eine Wehrdienstverlängerung entschieden für mehr Monate aus. „Wir brauchen Stabilität und Planbarkeit“, so Wallner, sowohl für Zivildiener als auch für die Organisation des Rettungsdienstes.
Debatte um Zivildienstverlängerung
Der 20-jährige Christian Breitwieser erklärte, er hätte sich auch bei einer längeren Dienstzeit für den Zivildienst entschieden. „Ich hab mir gedacht, puh, neun Monate, schon eine lange Zeit, aber jetzt ist es sehr schnell vergangen“, so Breitwieser. Auch nach dem Ende seines Zivildienstes will er als Freiwilliger weitermachen.