Die aktuelle Hitzewelle erreicht diese Woche ihren Höhepunkt. Im Burgenland machen sich die Auswirkungen bereits in den Kliniken bemerkbar, während eine erhöhte Alarmbereitschaft aufgrund der hohen Temperaturen besteht.

Mehr Patienten

Vereinzelt haben die Kliniken im Burgenland am Wochenende ein vermehrtes Patientenaufkommen in Folge der Hitze verzeichnet. Während es in den Kliniken Oberpullendorf, Kittsee und im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt relativ ruhig war, meldeten Oberwart und Güssing zwischen zehn und 20 Prozent mehr Patientinnen und Patienten. Unklar ist, ob dies vollständig auf die Hitzewelle zurückzuführen ist.

Die Kliniken erwarten in den nächsten Tagen ein erhöhtes Aufkommen in den Ambulanzen, da frühere Hitzewellen bis zu 20 Prozent mehr Patientinnen und Patienten aufgrund von Flüssigkeitsmangel hervorriefen.

Alarmstufe Rot ausgerufen

Die Geosphere Austria hat für das Nordburgenland die höchste Wetterwarnstufe Rot für Dienstag und Mittwoch ausgegeben. Diese bedeutet laut Land Burgenland eine erhöhte Alarmbereitschaft für alle Einsatzkräfte. Rettungsorganisationen verstärken Personal und Bereitschaftsdienste, auch die Feuerwehren sind in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Landessicherheitszentrale Burgenland weist besonders auf die Gefahr von Waldbränden hin, da die trockenen Bedingungen das Risiko erhöhen.