Obwohl die steirische Immobilienfirma beim ersten Bieterverfahren vor zwei Wochen den Zuschlag erhalten hatte, konnte die Lindner Group im zweiten Verfahren das bessere Angebot vorlegen. Dies teilte der Rechtsanwalt und Masseverwalter Michael Pacher mit.

Gesetzliche Fristen genutzt

Die Lindner Group konnte die Immobilie übernehmen, weil die gesetzliche Frist von 14 Tagen zur Eintragung im Grundbuch genutzt wurde. Innerhalb dieser Zeit legte die Bank, die im Verkaufsprozess involviert ist, ein höheres Angebot im Auftrag der Lindner Group vor. Details zum aktuellen Kaufpreis wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Strategische Pläne im Fokus

Die Lindner Group, die bereits im Besitz von weiterer Immobilie in der Region ist, plant laut eigenen Angaben einen Neustart für die Ratschen. Mit einem klaren Konzept für die Immobilie will die Münchner Gruppe ihre lokale Präsenz stärken, obwohl im Bieterverfahren primär der höchste Preis zählt. Diese strategische Entscheidung verdeutlicht die langfristige Ausrichtung des Unternehmens in der Region.