Wer die Internetseite der Burg Güssing aufrief, wurde nicht wie gewohnt auf die Inhaltsseiten geleitet. Stattdessen erschien auf dem Bildschirm eine vermeintliche Sicherheitsüberprüfung. Dahinter verbarg sich jedoch eine Falle: Die Hacker versuchen auf diesem Weg, Schadsoftware auf den Computern oder Smartphones der Seitenbesucher zu installieren.

Angriff durch Künstliche Intelligenz

Die Verantwortlichen haben umgehend reagiert. Laut Burgadministrator Michael Gerbavsits läuft die Schadensbehebung bereits: „Wir haben dann natürlich unsere IT-Sicherheit eingeschaltet, es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass der Angriff von einer Künstlichen Intelligenz kommt, die versucht Schwachstellen in Websites auszunutzen.“

Die IT-Abteilung der Burg arbeitet derzeit mit Hochdruck an einer Lösung des Problems. Nach Angaben der Verantwortlichen habe es Vorfälle dieser Art bisher noch nicht gegeben.