Ob der Rückgang tatsächlich bedeute, dass auch weniger Ragweed vorhanden sei, gelte es nun abzuwarten, hielt sie fest. Auffällig sei neben der Zahl auch die Qualität der eingehenden Meldungen. Rund ein Drittel konnte laut Haider-Wallner nicht bearbeitet werden, weil es sich um Fehl- oder Doppelmeldungen handelte. Um die Bearbeitung zu beschleunigen, sollen deshalb künftig Meldungen von offiziellen Behörden-Mailadressen bevorzugt berücksichtigt werden.
Pflanze weiterhin melden
An die Bevölkerung appellierte Haider-Wallner, die hochallergene Pflanze weiterhin zu melden. Derzeit laufe auch eine Evaluierung des Ragweed-Bekämpfungsgesetzes. Dieses soll Anfang 2027 novelliert werden. Berücksichtigt werden dabei laut der Landeshauptmann-Stellvertreterin auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung, von Gemeinden und Verantwortlichen aus Landwirtschaft und Bundesheer.