Gegen 19.00 Uhr ist der Waldbrand Donnerstagabend in St. Margarethen ausgebrochen. Da ein Teil der Feuerwehr St. Margarethen zu diesem Zeitpunkt auch bei der Oper im Steinbruch im Einsatz bei der Brandsicherheitswache war, wurde Unterstützung angefordert. In Summe waren die Feuerwehren St. Margarethen, Mörbisch und Siegendorf mit 70 Feuerwehrleuten im Einsatz.

Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der Feuerwehren sowie die günstigen Bedingungen, mit nur wenig Wind, konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Der Brand auf einer Fläche von 500 Quadratmetern konnte rasch gelöscht werden.

Schon Donnerstagnachmittag mussten die Wehren in den Bezirken Mattersburg und Oberpullendorf zu Flurbränden ausrücken – mehr dazu in Flurbrände: Feuerwehren im Löscheinsatz. Bei beiden Flurbränden waren mehrere Feuerwehren im Einsatz.

Trockenheit setzt Wäldern zu

Laut dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) führen die anhaltende Hitze und der geringe Niederschläge vor allem im Osten Österreichs zu kritischer Bodenfeuchte und zunehmendem Trockenstress für die Wälder. „Auf der Waldmonitoringfläche in Unterpullendorf im Burgenland ist die Lage besonders ernst. Während der außergewöhnlich heißen Witterungsperiode im Juli fielen dort nur 18 Millimeter Niederschlag. Die ohnehin trockenen Böden trockneten weiter aus“, erklärt Ernst Leitgeb, Leiter des Instituts für Waldökologie und Boden am BFW. Insgesamt würden die aktuellen Messdaten zeigen, dass derzeit keine BFW-Monitoringfläche normale Bodenfeuchteverhältnisse aufweist.