Die ÖVP verwies in einer Aussendung darauf, dass in der Kundmachung zum Energiespeicher in Neusiedl am See festgehalten sei, dass der Speicher künftig auch einem „projektierten Rechenzentrum“ dienen soll. „Die Planungen für das Rechenzentrum sind wesentlich weiter fortgeschritten, als von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) dargestellt wird“, kritisierte Landesparteiobmann Christoph Zarits. Er forderte Transparenz und Information über den konkreten Projektstand.

Burgenland Energie weist ÖVP-Vermutung zurück

Die Burgenland Energie hielt dazu fest, dass Anfang des Jahres das größte Windparkprojekt in Neusiedl/Weiden in Betrieb genommen wurde. Aktuell werde dieser durch eine Agri-Photovoltaik-Anlage erweitert. Ergänzt werden soll er dann durch einen Batteriespeicher. Dieser „Super-Hybrid-Park“ soll der Versorgungssicherheit dienen – „somit ist ein potenzielles Datencenter nicht der Errichtungsgrund des konkreten Batteriespeichers in Neusiedl/Weiden“, hieß es gegenüber dem ORF Burgenland.