Vor rund 400 Zuschauerinnen und Zuschauern feierte der ASK Baumgarten am Freitag sein Comeback. Ein Jahr verging, seit der Verein den Beschluss fasste, wieder in den Meisterschaftsbetrieb einzusteigen. „Das war eine Riesenarbeit. Ich bin aber super happy, dass so viele Leute zuschauen gekommen sind“, so Obmann Friedrich Wildt. „Wir haben uns extrem gefreut, dass so viele Leute gekommen sind. Viele Baumgartner, aber auch viele aus der Umgebung. Das ist für uns die größte Belohnung“, ergänzt Vereins-Präsident Christian Braunshier.
Viele Spieler aus dem Ort
Nach dem Wiedereinstieg startete Baumgarten vor einer Woche in die Meisterschaft in der 1. Klasse Mitte. Viele Spieler kommen aus der Region, fünf aus der Stammformation am Wochenende kommen direkt aus Baumgarten.
„Der Plan war so, dass wir mal die eigenen Leute, die bei anderen Vereinen spielen wollten, zurückholen. Das ist uns ganz gut gelungen“, erzählt Sektionsleiter Clemens Ivanschitz. Der ehemalige Profi und Bruder von Ex-Teamkapitän Andreas Ivanschitz war maßgeblich an der Zusammenstellung des Kaders beteiligt.
Heimspiel-Comeback glückt nicht
Das erste Heimspiel seit der Rückkehr endete zumindest ergebnistechnisch nicht nach Wunsch. Baumgarten unterlag dem Meisterschafts-Mitfavoriten Unterfrauenhaid 0:1. Der Trainer des ASK Baumgarten fand danach trotzdem positive Worte. „Ich denke, es war trotzdem eine sehr gute Leistung von uns und wir haben uns ganz gut geschlagen“, so Coach Marco Cadek.
Positive Stimmung für die Zukunft
Im Baumgarten zeigte man sich trotz der Niederlage froh, dass der Fußball auf dem Franz Kovacsich-Platz wieder rollt. Gut ein Jahrzehnt lang hatte der American-Football-Club Pannonia Eagles den Platz am Leben gehalten. Jetzt soll es im Fußball – nach einer harten Zeit vor dem Wiedereinstieg – sportlich wieder bergauf gehen.
„Ich glaube, es ist ein längerfristiges Projekt und ich glaube, dass da was Gutes entsteht“, sagt Baumgarten-Kapitän Ante Bezer, der selbst mit fünf Jahren in Baumgarten mit dem Fußballspielen begonnen hat.
„Mein Ziel persönlich ist einmal, dass wir einen einstelligen Platz heuer erreichen. Im nächsten Jahr werden wir ein bisschen nachjustieren und schauen, was die Zukunft bringt“, ergänzt Clemens Ivanschitz. Das nächste Heimspiel in Baumgarten steigt am letzten Wochenende im August gegen die Spielgemeinschaft Nikitsch/Kroatisch Minihof.