Gegen 17.30 Uhr ist an jedem Aufführungstag Treffpunkt für die rund 260 Personen, die an „Ein Käfig voller Narren“ mitwirken. „Anfang August flutscht es erst so richtig, dann ist das Verständnis der Darsteller untereinander da und jeder kennt seine Rolle“, so Dietmar Posteiner, Geschäftsführer der Seefestspiele Mörbisch.

Gefordert ist vor allem die Masken- und Kostümabteilung, immerhin müssen für das Stück mehrere Männer optisch in Frauen verwandelt werden. „Umso mehr Shows wir haben, umso besser arbeiten wir. Mittlerweile können wir das schon im Schlaf machen“, so Maskenbildnerin Lou Matznetter.

Auch Technik stehts gefordert

Viel Arbeit wartet dabei auch immer auf die rund 20 Bühnentechnikerinnen und Techniker. Die Bühne befindet sich ständig im Wandel und wird während einer Vorstellung insgesamt 23 Mal gedreht.

Hinter den Kulissen von Mörbisch

„Es ist immer hektisch, weil wir ein sehr schnelles Stück mit vielen Szenenwechseln haben“, erklärte Bernhard Weber-Rosenbüchler, Leiter der Bühnentechnik. Bis zum Schluss sind auch die Tontechniker angespannt. „Wenn ein Mikrofon ein Problem hat, ist es am stressigsten für uns“, so Tontechniker Dietmar Glogner. Wenn alles funktioniert, dann bekommt das Publikum aber von all dem Trubel nichts mit.