Das Match begann für die Südburgenländerinnen gleich einmal mit einem Schock. Neuzugang Sophie Grafl dürfte sich laut Trainer Michael Thek wohl nach wenigen Sekunden das Kreuzband gerissen haben: „Das ist extrem bitter für uns und hat gleich unseren ganzen Matchplan zusammengehauen.“

Für Thek verlief auch das restliche Spiel nicht nach Wunsch, auch wenn die erste halbe Stunde gut begann. „Es hat am Anfang alles gepasst, aber wir hatten schon mit der Hitze zu kämpfen“, so Thek. Nach gut einer halben Stunde gingen der FC Südburgenland/Hartberg zwar mit 1:0 durch Emilia Csejtei in Führung, kurz vor und nach der Halbzeitpause drehten die Gäste aus Wien das Spiel aber um.

Ausgleich in der letzten Minute

„Es war ein sehr kampfbetontes Spiel und durch die Hitze nicht einfach“, fasste Kapitänin Vanessa Beiglböck zusammen. Trotz des spät geglückten Remis habe man sich aber mehr erwartet. Die Kapitänin war es auch, die per Kopf für den Punktgewinn in der 97. Minute sorgte. „Uns fehlen noch die Akzente in der Offensive, dann sind wir, glaub ich, sehr gut aufgestellt für diese Saison“, so Beiglböck.

Am nächsten Sonntag folgt erneut ein Heimspiel. Die Kickerinnen vom FC Südburgenland/Hartberg treffen dabei auf den FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen.