Irgendwann im Japan der fernen Zukunft liefern sich schräge Gangs wilde Rennen. Die Fahrzeuge der Wahl sind dabei knallbunt bemalte Eisenbahngarnituren, die absurde Stunts draufhaben, die man sonst eher vom Skateboarden, Surfen oder Trickbiken kennt.
Von wegen schwerfälliges Schienenfahrzeug! Ein Knopfdruck und mein tonnenschwerer Zug springt elegant von einem Gleis zum anderen und macht 360s, Ollies und Grinds. Wie das sein kann? Für Fragen ist keine Zeit. Das ist „Denshattack“.
Air & Style in Schwermetall
Die schräge, postapokalyptische Science-Fiction-Story ist nebensächlich, eigentlich geht es in „Denshattack“ um das Meistern der Einzelstrecken und Levels, in denen ich Kontrahenten besiegen oder auch mal durch wilde Manöver möglichst viele Punkte sammeln muss.
Manchmal gibt es auch spezielle Aufgaben zu erledigen, zum Beispiel Radartürme schrotten oder bizarre mechanische Oberbosse bekämpfen. Einmal balanciert man auf einem Riesenrad, dann wird gesurft, dann tauchen Monster auf. Sicher ist nur: So genau weiß man nie, was einen auf dem jeweiligen Parcours erwartet.
Ein irrer Trip mit Charme
„Denshattack“ ist eine überdrehte Mischung aus Achterbahn und Skateboarding-Game mit ganz viel Japan-Flair, auch wenn seine Macher eigentlich Spanier sind. Wie beim letztjährigen „Promise Mascot Agency“ ist auch das ein Liebesbrief an ein seltsames popkulturelles Japan und seine Eigenheiten.
Der zentrale Gameplay-Gag mit dem Eisenbahnwaggon bleibt dennoch überraschend lang lustig, auch weil es hier viel Abwechslung gibt und man immer wieder mit neuem Irrsinn auf den Strecken unterhalten wird. Dank eines Editors darf man seine Garnitur außerdem nach Gutdünken gestalten. Mit Garantie eins der schrägsten Spiele dieses Sommers.