Kurz nach 19.00 Uhr war für die Zugfahrenden auf der Südbahnstrecke zwischen Klagenfurt-Hauptbahnhof und Krumpendorf Schluss. Eine gerissene Oberleitung legte den Bahnverkehr lahm. Besonders betroffen war ein Railjet Richtung Salzburg. Rund 120 Fahrgäste mussten mehr als zwei Stunden im Zug warten. Gegen 21.00 Uhr traf ein Hilfszug ein. Die Reisenden stiegen um und wurden zurück zum Hauptbahnhof Klagenfurt gebracht.

Bahnverkehr stark eingeschränkt

Auch der übrige Bahnverkehr war stark eingeschränkt. Für S-Bahnen und Regionalzüge richteten die ÖBB einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Fernzüge zwischen Klagenfurt, Villach und Lienz wurden über Feldkirchen und die Ossiacher-See-Strecke umgeleitet. Viele Fahrgäste lobten den Zugchef, der sie laufend über die Situation informierte.

Arbeiten laufen weiter

Seit Sonntagfrüh war die Strecke wieder eingleisig befahrbar. Dadurch kam es noch zu kleineren Verspätungen. Die Arbeiten an der beschädigten Oberleitung laufen weiter. Die ÖBB rechnen damit, dass der Zugverkehr im Lauf des Tages wieder ohne Einschränkungen möglich ist.