Spät im ersten Abschnitt der Partie gegen Fehervar am 10. März kollabierte Jordan Murray auf der Spielerbank der Rotjacken, er verlor das Bewusstsein und anschließend auch sämtliche Vitalzeichen. Die ausgedehnten reanimierenden Maßnahmen an Ort und Stelle waren erfolgreich. Der Kanadier wurde im Klinikum Klagenfurt versorgt und mehrfach operiert. Dem 33-Jährigen wurde ein Defibrillator eingesetzt. Laut KAC konnte Murray Ende April gesundheitlich wiederhergestellt in seine Heimat Kanada zurückkehren.

Ein Wiedersehen in Klagenfurt werde es mit Murray in der näheren Zukunft nicht geben, er werde seine aktive Laufbahn beenden. Der Club bedankte sich für die im rot-weißen Trikot gezeigten Leistungen und verlieh in einer Aussendung seiner enormen Freude Ausdruck, dass sein Genesungsprozess in den vergangenen vier Monaten so positiv und vielversprechend verlaufen sei.

Dank an Verein und Fans

Murray selbst wandte sich auf der Website des KAC an seine Fans: „Ich möchte mich für all die Liebe und Unterstützung, die ich in den vergangenen Monaten erhalten habe, bedanken. Es freut mich, mitteilen zu können, dass ich gesundheitlich wieder ganz der Alte bin und dieser Vorfall im März keine bleibenden Schäden bei mir hinterlassen hat. Meiner Lebensgefährtin, die stets an meiner Seite war, und mir geht es wunderbar, auch haben wir uns in diesem Monat verlobt. Ohne unsere Vereinsärzte Hannes und Günther hätte ich diesen Antrag nicht machen können, ich werde daher ihnen und allen anderen medizinischen Fachkräften entlang dieses Weges für immer dankbar sein!“

Das Kapitel Eishockey sei für ihn offiziell beendet. Das Karriereende geschehe nicht auf die Art und Weise, wie er es sich gewünscht hätte, aber er sei sehr froh, dass er diesen Sport so lange ausüben konnte und jetzt so gesund sei, dass er ein normales Leben führen könne. Sein Dank gelte den Mannschaftskollegen, Trainern und Fans für die große Unterstützung, so Murray.