Der Geschäftsführer des AMS Kärnten, Peter Wedenig, sagte, im ersten Halbjahr 2026 habe man ein beachtliches Plus von 11,7 Prozent oder 600 offene Stellen zu verzeichnen. Trotzdem gibt es Herausforderungen. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg im Vergleich zum Vorjahr, auch die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen bleibt angespannt. Im ersten Halbjahr wurden in Kärnten deutlich mehr Firmeninsolvenzen verzeichnet.

Wedenig für Lavanttal trotz Pleiten optimistisch

Auch im Lavanttal sorgten zuletzt mehrere Pleiten und Betriebsschließungen für Schlagzeilen, so Wedenig: „Bezogen auf das Lavanttal sind wir in der eher glücklichen Lage, dass der Stellenmarkt nach wie vor sehr gut funktioniert. Was die Arbeitslosenquote betrifft, ist das Lavanttal im ersten Halbjahr der Bezirk mit der geringsten Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent.“ Das wirke sich positiv auf Arbeitssuchende aus, die ihren Job verloren haben und einen neuen suchen, sagte Wedenig.

Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten erwartet das AMS für die kommenden Monate eine weiterhin stabile, möglicherweise sogar leicht positive Entwicklung am Kärntner Arbeitsmarkt.