Die Firmengeschichte des Standorts in Villach geht zurück bis ins Jahr 1986, als in Bad Bleiberg der Grundstein gelegt wurde, mit österreichischer Technologie die Reinigungsanlagen für Mikrochips zu entwickeln. 1992 erfolgte die Verlegung des Standortes nach Villach, wo der US-Konzern LAM den Betrieb 2009 übernahm, so Standortleiter und Geschäftsführer Walter Lerch: „Seit dem haben wir versucht, uns immer weiterzuentwickeln und zu verändern, um dem Markt gerecht zu werden.“ Zu den letzten Meilensteinen zählt, dass die Produktionskapazität und Laborfähigkeiten erweitert wurden. Es seien auch zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden. Dieser Trend soll fortgesetzt werden.
Hauseigene Lehrwerkstätte
Aktuell sind rund 1.000 Mitarbeiter aus 40 Nationen am Standort beschäftigt. Ein neuer Höchststand, so Lerch: „Wir sind natürlich auch weiterhin interessiert, Fachkräfte nach Villach zu bekommen. Wichtig ist für uns auch die Ausbildung.“ In einer eigenen Lehrwerkstätte werden seit 1995 Lehrlinge im Bereich von Mechatronik und Lagerlogistik ausgebildet. „Es gibt auch sehr viele Mitarbeiter, die ihre Karriere in der Firma begonnen haben und auch heute noch bei der Firma sind“, so Lerch.
Unternehmen setzt auf erneuerbare Energie
Derzeit werden auch noch neue Mitarbeiter gesucht. Es gibt rund 50 offene Stellen im Bereich Prozess- und Lagerlogistik. Die große Nachfrage nach Mikrochips für die KI-Systeme beschert dem Unternehmen Umsatzzuwächse. Damit muss auch weiter ausgebaut und etwa neue Büroflächen geschaffen werden. Vorhandene Gebäude sollen dafür saniert werden. Der Firmencampus wird bereits zu hundert Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben, heißt es vom Unternehmen.