Der Mann war gegen 11.45 Uhr mit seinem Paragleiter von der Emberger Alm zu einem Freizeitflug durch das Mölltal gestartet. Rund zweieinhalb Stunden später klappte der Schirm im Bereich des Speichers Oscheniksee vermutlich aufgrund ausbleibender Thermik zusammen. Der 64-Jährige stürzte aus einer Höhe von rund 200 Metern ab, konnte jedoch noch seine Sicherheitsreserve auslösen. Der Mann kam etwa hundert Meter südöstlich der Staumauer des Oscheniksees in felsigem Gelände verletzt zum Liegen.
Aufgrund des unwegsamen Geländes wurden der Notarzthubschrauber C7, der Polizeihubschrauber „Libelle“, sowie die Bergrettung Flattach zur Unfallstelle geschicht. Der Verletzte wurde nach der Versorgung durch den Notarzt von der Bergrettung und mittels Hubschrauber geborgen und ins LKH Klagenfurt gebracht.
Erst am Mittwoch war ein 63-jähriger Deutscher bei einem Paragleitflug im Oberen Drautal schwer verletzt worden. Der Mann stürzte laut Polizei nach einem Klapper seines Gleitschirms aus rund 40 Metern Höhe in teils unwegsames Gelände –Paragleit-Pilot nach Absturz schwer verletzt.
Gleitschirm-Notlandung am Ossiacher See
Auf der Gerlitzen führte ein 27-jähriger Mann mit seinem Gleitschirm einen Flug in Richtung des Landeplatzes in Annenheim durch. Im Zuge eines Flugmanövers geriet das Leinenwerk des Schirmes in Unordnung, wodurch der Gleitschirm zusammenklappte. Der 27-Jährige reagierte umgehend und löste den Notschirm aus. In weiterer Folge konnte er nur noch in der Westbucht des Ossiacher Sees notlanden. Der Pilot blieb unverletzt und wurde von zwei Stand-up-Paddlern aus dem Wasser gerettet und an das Ufer gebracht. Auch der Gleitschirm konnte geborgen werden und blieb unbeschädigt.