Seit drei Jahren wird der Carinthische Sommer von Intendantin Nadja Kayali geführt. Bereits im Vorjahr lag die Auslastung bei 91 Prozent, in diesem Jahr wurden sogar 96 Prozent erreicht. Intendantin Nadja Kayali: „Ich bin begeistert, es ist unglaublich, das ist viel mehr als wir erwartet haben.“

Mit dem diesjährigen Festivalmotto „fern und nah“ konnten die Menschen abgeholt werden. Dabei wurden Brücken zwischen West und Ost, Genres und Generationen geschlagen. Das Publikum vertraut der Intendantin des Carinthischen Sommers und lässt sich auf Unbekanntes ein. Damit konnten die Besucherzahlen innerhalb von drei Jahren sogar um 209 Prozent gesteigert werden.

Die Mehreinnahmen müssen derzeit die Inflation abdecken, die von den Subventionen nicht berücksichtigt wird. Denn der Drei-Jahres-Vertrag des Landes Kärnten ist mit 550.000 Euro bereits beschlossen. Die Zusage seitens des Bundes steht noch aus.

Fest steht schon das Motto für das nächste Jahr: „rundherum und weiter“. Dabei werden nahe und ferne Nachbarschaften erkundet. Nadja Kayali: „Wir haben mit Lukas Sternath einen tollen Festival-‚Artisten‘. Er hat auch schon unser Abschlusskonzert heuer gespielt.“ Außerdem wird nächstes Jahr um eine Woche länger gespielt – von 3. Juli bis 8. August.