Der bestehende Radweg sei lückenhaft und weise grobe Gefahrenstellen auf. Dadurch sei sowohl die Sicherheit der Radfahrer als auch der Autofahrer gefährdet. Daher hat sich im Gegendtal eine Initiative aus Radfahrerklubs, Bürgermeistern und Tourismusvertretern formiert.

Tauziehen um sicheren Radweg

Seit 24 Jahren kämpfen die Gemeinden im Gegendtal um einen sicheren Radweg zwischen dem Ossiacher See und dem Millstätter See.

Auch Autofahrer sollen profitieren

„Mit der Petition wollen wir erreichen, dass der Radweg vollständig wird und die Gefahrenstellen beseitigt werden. Ein neuer Radweg wäre auch für die Autofahrer sehr wichtig, derzeit kämpfen sie bei der Fahrt durch das Gegendtal oft mit den Radfahrern, die auf der Straße fahren müssen und die sich oft nicht auskennen“, sagt Norbert Unterköfler, Obmann des Radclub Feld am See.

Auch die Gemeinden pochen auf einen durchgehenden Radweg. Der Bürgermeister von Afritz, Max Linder, ist der Sprecher der Gegendtaler Bürgermeister. Er fühlt sich von der Landespolitik zu wenig gehört. Linder: „Man hätte bis jetzt schon einzelne Teile der Straße im Sinne der Radfahrer entschärfen können, denn da sind auch öffentliche Grundstücke vorhanden“, so Linder im Interview mit dem ORF Kärnten.

Unverständnis bei den Gemeinden

Vom Land habe man aber die Rückmeldung bekommen, dass es ein Gesamtkonzept brauche. Linder. „Da ist aber alleine die Planung so teuer, dass das Projekt europaweit ausgeschrieben werden müsste – und dafür ist im Moment kein Geld vorhanden. Daher verstehen wir nicht, warum man nicht schon einzelne Abschnitte entschärft, wo es kostengünstiger umzusetzen wäre.“