Es ist vor allem der Einsatz der künstlichen Intelligenz in immer mehr Lebens- und Wirtschaftsbereichen, der Infineon das Wachstum bringt, hieß es. Künstliche Intelligenz verbraucht viel Strom und die Chips von Infineon helfen beim Energiesparen. Die Stromversorgungslösungen für Rechenzentren seien der wichtigste Wachstumstreiber, sagte Infineon-Vorstand Jochen Hanebeck.

Der Mikrochip-Hersteller kommt aber auch gut durch die Krise in Teilen der Automobilbranche. Infineon entwickelt und produziert ja auch Chips, die Autos immer intelligenter machen. Die Aufträge würden auch hier anziehen, hieß es. Man sei breit genug aufgestellt, um die Turbulenzen bei einigen Autoherstellern zu durchtauchen.

Umsatzplus im vierten Quartal erwartet

Unter dem Strich stieg der Umsatz des Halbleiterkonzerns weltweit auf 4,1 Milliarden Euro im dritten Quartal. Zahlen zu einzelnen Standorten wurden nicht kommuniziert, Österreich mit Villach spiele aber eine wichtige Rolle bei der Entwicklung, hieß es von einer Sprecherin. In Österreich beschäftigt Infineon 5.800 Menschen, den Großteil in Villach und Graz. Auch für das vierte Quartal rechnet Infineon mit einem Plus. Erwartet wird ein Umsatzanstieg von 13 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro.