Aufgrund eines starken Sturms und Gewitters führte die Polizei im Zuge des Bootsdienstes eine Kontrollfahrt zur Sturmwarnung am See durch. Dabei bemerkte die Bootsstreife drei Kinder auf einem Stand-up-Paddle-Board (SUP), das sich rund 50 Meter vom Ufer entfernt befand.
Unmittelbar nach der Wahrnehmung durch die Einsatzkräfte wurden die Kinder laut Angaben durch eine plötzliche Sturmböe ins Wasser geschleudert. Das SUP wurde dabei vom Wind weggetrieben. Die drei Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren trugen keine Schwimmwesten.
Rettung bei starkem Wellengang
Die Polizeibootsstreife fuhr daraufhin zu den Kindern. Die Rettung erfolgte unter schwierigen Bedingungen wegen des starken Wellengangs. Die Kinder wurden mittels Gurtretter aus dem Wasser geborgen. Zudem begab sich ein Polizist sofort ins Wasser, um das jüngste Kind zu retten, das bereits zu ertrinken drohte.
Anschließend wurden die Kinder ins Innere des Polizeibootes gebracht. Danach bargen die Einsatzkräfte auch das abgetriebene Stand-up-Paddle-Board. Gemeinsam mit dem SUP wurden die Kinder schließlich ans Ufer gebracht.