Das Kastrationsprojekt wird vom Land Kärnten, dem Gemeindebund und der Tierärztekammer getragen. 64.000 Euro gibt das Land dafür aus. Heruntergerechnet auf eine Kastration bedeutet das, dass das Land für den Eingriff bei einer Katze 42 Euro bezahlt. Dieselbe Summe wird auch von der jeweiligen Gemeinde beigesteuert.

Die für Tierschutz zuständige Landesrätin Beate Prettner (SPÖ) sagte, dass der enorme Zuspruch von Seiten der Gemeinden deutlich zeige, dass das Projekt dringend gebraucht werde. Gemeinsam mit der Tierärztekammer werde dieses Projekt auch konsequent fortgesetzt.

Kastration gegen unkontrollierte Katzenvermehrung

Kastriert werden Streunerkatzen, die offensichtlich herrenlos auf den Straßen beobachtet werden. Langt eine Meldung bei der jeweiligen Gemeinde ein, werden Tierschützer oder Freiwillige gesucht, die die Katzen einfangen und zum nächsten Tierarzt bringen. Eingefangene Katzen müssen laut Aussendung des Landes über einen Chip auch als Streunerkatzen erkennbar bleiben. Beate Prettner weist darauf hin, dass die Kastration die einzige nachhaltige und tierschutzgerechte Möglichkeit sei, die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen einzudämmen.