Die Nachfrage nach einem Heizkesseltausch und nach Sanierungen ist ungebrochen und so groß, dass die Bundesförderung für heuer bereits ausgeschöpft ist. Im nächsten Jahr werde der Fördersatz geringer, sagte Manfred Zechner, Branchensprecher in der Wirtschaftskammer: „Das Volumen insgesamt für die beiden kommenden Jahre 2027, 2028 beträgt österreichweit rund 180 Millionen Euro, ausschließlich für den Kesseltausch. Heruntergebrochen auf die einzelne Förderung, auf das einzelne Objekt, reduziert sich der Fördersatz von bisher 30 auf in Zukunft 20 Prozent. Die Förderrichtlinien sind leider bis dato im Detail noch nicht bekannt.“

Förderungen des Landes bleiben bestehen

Für Kärntnerinnen und Kärntner gibt es aber weiterhin Unterstützung vom Land. Seit Jahresbeginn gilt der Kärntner Sanierungs-Euro. Für den Umstieg auf ein klimafreundliches Heizsystem gibt es pauschal 3.000 Euro. Zusätzlich werden thermische Sanierungen gefördert. Anders als früher müssen Hausbesitzer dabei nicht mehr das gesamte Gebäude auf einmal sanieren. Es können auch einzelne Maßnahmen gefördert werden.

So könnte zuerst die Heizung getauscht werden. Dafür gibt es 3.000 Euro vom Land. Später könnten dann die Fenster erneuert werden. Sinkt dadurch der Energieverbrauch, gibt es auch dafür wieder eine Förderung.

800 Förderanträge in Kärnten

Stefan Gruber, von der Abteilung Wohnen des Landes Kärnten sagte, im laufenden Jahr hat es rund 800 Förderanträge im Rahmen der Sanierungsrichtlinie gegeben: „Die Sanierungsrichtlinie ist bis 31.12.2028 gültig. In diesem Zeitraum können Anträge im Rahmen des Kärntner Sanierungs-Euros bei uns gestellt werden.“

Wie die Landesförderung künftig mit der Bundesförderung zusammenspielt, soll nach der Präsentation der neuen Förderrichtlinien des Bundes im Herbst feststehen.