Teilnehmer aus ganz Österreich nahmen an dem Wettbewerb in und um den Reßnig-Teich in Ferlach beim Schwimmen und beim Laufen teil. Die Veranstaltung wuchs in den letzten Jahren stetig, sagte Organisator Mario Kapler: „Angefangen hat es wirklich ganz, ganz klein. Wir haben mit 100 Startern begonnen. Der Aufwand war sehr, sehr minimal. Was sich wirklich entwickelt hat, ist die Anzahl der Sportler, die nach Kärnten kommen. Zum heutigen Jubiläum, 10-Jahre-Ferlach-Aquathlon, haben wir 470 Teilnehmer.“
Sportveranstaltungen als Motor
Sportveranstaltungen haben sich in Kärnten zu einem wichtigen Motor für den Tourismus entwickelt. Neben den großen Events wie dem Ironman oder Kärnten läuft, sind es aber auch kleinere Veranstaltungen, die Gäste nach Kärnten locken. Etwa der Aquathlon am Samstag in Ferlach, bei dem fast 500 Athleten am Start waren.
Mit Veranstaltungen Regionen präsentieren
Die zusätzlichen Nächtigungen seien nur einer der Gründe, warum Sportveranstaltungen so wichtig für den Tourismus sind, sagte Josef Petritsch, der Spartenobmann Tourismus in der Wirtschaftskammer (WK): „Wenn man jetzt den Ironman oder den zukünftigen Wörthersee-Marathon hernimmt, dann hat das natürlich auch mediale Strahlkraft über die Kärntner Grenzen hinaus.“
Jedoch sind die kleineren Veranstaltungen, wie in Ferlach, extrem wichtig, sagte Petritsch: „Weil wir damit auch andere Regionen abseits vom Zentralraum, abseits von den Hotspots wirklich präsentieren können. Ganz wichtig für uns ist dabei, dass wir Veranstaltungen mit Jugend, Veranstaltungen mit Kindern auch haben, weil das sind die Gäste von morgen und die müssen wir schauen, dass wir sie kriegen.“
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WK: Bürokratie für Organisatoren erleichtern
Der wirtschaftliche Stellenwert dieser Veranstaltungen ist hoch , sagte Petritsch. Trotzdem werde es den Organisatoren durch viel Bürokratie oft schwer gemacht: „Natürlich muss es in geregelten Bahnen ablaufen, natürlich muss es ordentlich geplant und ordentlich genehmigt sein. Aber man muss einfach schauen, dass man die Verantwortlichen, die das ehrenamtlich machen, unterstützt und nicht in irgendeiner Form dann noch blockiert.“
Veranstaltungen im Frühling und im Herbst sind auch eine gute Möglichkeit die Saison zu verlängern, sagte Petritsch: „Bestes Beispiel ist jetzt der Wörthersee-Marathon Ende September. Das ist ein Wochenende, an dem die Saison eigentlich schon abflaut und wir können da sehr, sehr viele Nächtigungen lukrieren.“ Das bringt mehr Tagesgäste für die Hotellerie, sagte Petritsch, und die Gastronomie kann auch die Mitarbeiter länger halten.