Bei der Luftlandeübung der 7. Jägerbrigade wird das sichere Herantreten an die Maschinen, das rasche Auf- und Absitzen mit voller Kampfausrüstung und das Verladen schwerer Waffen trainiert. Die 7. Jägerbrigade ist ein Spezialverband des Bundesheeres, dessen Soldaten besonders in der verdeckten Aufklärung und für schnelle und überraschende Einsätze gegen feindliche Kräfte ausgebildet werden. Soldaten des Jägerbataillons 25 aus Klagenfurt und des Pionierbataillons 1 aus Villach üben in dieser Woche den gefechtsmäßigen Lufttransport sowie die Landung bei Tag und Nacht.
Luftangriff Übung
Von Montag bis einschließlich Samstag müssen sich Bewohner zwischen Klagenfurt und St. Veit an der Glan auf erhöhten Hubschrauberlärm einstellen. Das Bundesheer trainiert wieder für den Einsatz aus der Luft. Geübt wird die Luftlandung mit Hubschraubern. 200 Soldaten der 7. Jägerbrigade nehmen daran teil.
Hitze als Herausforderung
Die Übung ist auch Teil der Luftlandeausbildung, den alle Grundwehrdiener durchlaufen, ein Teil davon wurde bereits im Juni absolviert. „Im Juni haben wir die Basis gesetzt. Dort haben wir mit dem Grundverdiener des Eindrückungstermins April die erste Ausbildung zusammen mit den Luftfahrzeugen gemacht. Das heißt, dort haben sie das sichere Ein- und Aussteigen gelernt. Und jetzt bauen wir darauf auf und erfüllen Gefechtsaufgaben gemeinsam mit den Hubschraubern. Man kann sich das so vorstellen, man landet mit den Hubschraubern in einer Zone, steigt dort aus, gewinnt dann ein Gelände“, sagte Thomas Gingel, stellvertretender Kommandant des Jägerbataillons 25.
„Das Herausforderste ist die Planung im Vorhinein, damit alle Elemente zur richtigen Zeit am richtigen Ort dann zusammenwirken. Das nützt mir nichts, wenn der Hubschrauber dann in der Zone ist, aber die Truppe nicht dort ist. Es ist eine hohe Belastung für die Soldaten, also man trägt eine Chance zwischen 30 und 40 Kilogramm bei diesen Temperaturen mit“, so Gingel
Zusammenarbeit mit US-Rangern
Die Jägerbrigade arbeitet auch mit internationalen Partnern wie den US-Rangern in den USA zusammen. Die Brigade ist auf schnelle und präzise Operationen im In- und Ausland spezialisiert, immer in enger Zusammenarbeit mit den Luftstreitkräften. Genau diese Zusammenarbeit soll in dieser Woche trainiert werden.
Zum Einsatz kommen ein Black-Hawk-Hubschrauber und zwei Agusta-Bell-Maschinen. Die Hubschrauber werden im Nahbereich der Khevenhüller-Kaserne stationiert sein, wo mit vermehrten Hubschrauberflügen zu rechnen ist.