Die Spuren auf den Villacher Straßen sind in manchen Gegenden nicht zu übersehen: Die Stadt baut unter anderem verstärkt das Fernwärme- und das Glasfasernetz aus. Der Villacher Baureferent Harald Sobe (SPÖ) sagte, dass nicht nur die Stadt die Straßensanierungen mitfinanziere, sondern auch etliche Unternehmen: „Ich war sehr zufrieden, dass ich viele Mitzahler gehabt habe. Zum Beispiel Magenta oder A1, die auch Straßen aufgegraben haben. Wir haben meistens nur einen Teil davon übernommen und dadurch haben wir auch weit mehr Kilometer erneuern können als sonst. Wir wollen im Endeffekt dann auch wieder im Herbst diese Straßengeschichte abschließen.“
Klagenfurt kämpft mit Budgetknappheit
In Klagenfurt ist das Budget angespannt und so können derzeit nur die Straßen erneuert werden, bei denen es wirklich dringend notwendig ist. Drei Millionen Euro stehen der Stadt in diesem Jahr für die Instandhaltung zur Verfügung. Das ist so viel, wie Villach allein in diesem Sommer investiert. Die Klagenfurter Stadträtin für Straßenbau, Sandra Wassermann (FPÖ), nennt als eine der Ursachen das verspätet beschlossene Budget.
„Wir sind jetzt im August und haben nur noch wenige Wochen Bauzeit übrig vom Jahr 2026. Etwas, das sehr positiv abgeschlossen wird in den nächsten Wochen, ist der Neubau des Heinzelstegs. Hier investiert die Stadt rund eine Million Euro in den barrierefreien Übergang und das ist eine von sieben Brücken über den Landkanal.“ In den kommenden Wochen ist in Villach und Klagenfurt noch mit Baustellen und Sanierungsarbeiten zu rechnen.