Padel-Tennis wird auf einem kleineren Platz mit Glaswänden gespielt. Der Padel-Boom hält weiter an, österreichweit gibt es etwa 300 Anlagen. Padel erscheint auf den ersten Blick teuer, für eine Stunde sind zwischen 35 und knapp 50 Euro zu bezahlen, dafür nehmen aber jeweils auch vier Personen am Spiel teil.

Die Kosten für die Errichtung eines Spielfeldes inklusive Flutlicht betragen etwa 80.000 Euro. Die Wände und der restliche Aufbau werden bereits in Baukasten-Systemen angeboten. Der Unterboden muss mit Fundamenten aufbereitet werden.

Smash-Gruppe: Erste Halle in Pörtschach

Die Smash-Gruppe aus Wien setzte sich zum Ziel, österreichweit 200 Plätze zu errichten. Sie ist auch federführend bei der neuen öffentlichen Anlage in Pörtschach. Geschäftsführer Franz Schall: „Pörtschach ist unser erster Standort in Kärnten, aber sicher nicht der letzte. Im nächsten Jahr kommen unter anderem Indoor-Anlagen dazu, zum Beispiel in Klagenfurt. Insgesamt planen wir rund 200 Plätze, die bis Ende 2027 stehen sollen.“

Als Investoren involviert sind unter anderem Ex-Tennis-Star Dominik Thiem, Fußballer Guido Burgstaller und Winzer Leo Hillinger. Während die meisten Padel-Anlagen an Hotels oder Tennisclubs angebunden sind, errichtet die Smash-Gruppe durchwegs öffentliche Anlagen. Das bedeutet, jeder kann per Zahlsystem eine Stunde buchen. Die Zugangskontrolle und die Zahlungssysteme werden über eine App abgewickelt, vergleichbar mit den Skidata-Systemen bei Skiliften.