Jahr für Jahr entscheidet das UNESCO-Komitee über die Ernennung neuer Welterbestätten. So unterschiedlich die Kultur- und Naturstätten auch sein mögen, sie alle verbinde ein „außergewöhnlicher universeller Wert“. Heuer zählt die Mehrheit der eingeschriebenen Stätten zum Kultur-, rund ein Viertel zum Naturerbe.

Insgesamt stehen auf der Welterbeliste rund 1.250 Stätten in 170 Ländern. Die Freiheitsstatue in New York, Maya-Ruinen in Mexiko, das Taj Mahal in Indien, die Galapagos-Inseln in Ecuador und die Lagunen von Venedig etwa sind längst weltberühmt.

Ziel: Stätten für zukünftige Generationen erhalten

Mit der Einschreibung obliegt es den jeweiligen Vertragsstaaten, den Schutz dieser Stätten zu garantieren und sie „für zukünftige Generationen zu erhalten“, wie es seitens der UNESCO heißt. Schließlich handle es sich um einzigartige Zeugnisse sowohl der Kulturgeschichte der Menschheit als auch des Reichtums der Natur.

Doch nicht immer gelingt das. So gelten etwa 60 Stätten derzeit als bedroht – etwa durch den Klimawandel, Kriege, Naturkatastrophen oder – wie im Falle Wiens – durch Baumaßnahmen. Insgesamt ist Österreich mit zwölf Stätten auf der Welterbeliste vertreten.