An der Küste des deutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern sind in den vergangenen Wochen mehr als 20 tote Kegelrobben gefunden worden.

Die Kadaver wurden seit Anfang Mai in der Ostsee vor allem im Bereich der Südostküste Rügens, vereinzelt auch an der Küste Usedoms und im Greifswalder Bodden entdeckt, wie das Landesumweltministerium heute in Schwerin mitteilte. Warum die Tiere verendeten, ist unklar.

Kadaver werden untersucht

Mehrere Kadaver werden im Deutschen Meeresmuseum Stralsund untersucht. Bisher sei bei einem von drei untersuchten Tieren eine unnatürliche Todesursache nicht auszuschließen, hieß es.

Dem Ministerium zufolge gibt es noch keinerlei Hinweise darauf, dass die aktuellen Funde auf die Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern zurückzuführen seien. „Die Robbentotfunde nehmen wir sehr ernst“, so Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es werde weiter an der Aufklärung gearbeitet.