In der Straße von Hormus sitzen wegen der anhaltenden gegenseitigen Angriffe der USA und des Iran Tausende Seeleute fest. Die Lage vieler ist so desolat, dass das den UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, auf den Plan gerufen hat.
Schiffe samt Besatzungen aufgegeben
Sein Büro geht von mindestens 6.000 Menschen auf rund 400 gestrandeten Schiffen aus. Mindestens neun Schiffe mit 93 Besatzungsmitgliedern seien von ihren Eigentümern aufgegeben worden. Die Seeleute müssten selbst sehen, wie sie an Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung kommen.
Auf lange Zeit isoliert zu sein und in einer Konfliktzone festzusitzen könne schwere Konsequenzen für ihre mentale und körperliche Gesundheit haben, hieß es von der UNO.
Mindestens 17 Seeleute seien seit Beginn der Angriffe Israels und der USA auf den Iran Ende Februar getötet worden. Türk appellierte an die Konfliktparteien, einen Weg zu finden, um die Seeleute in Sicherheit zu bringen.