Der Taifun „Noul“ ist heute Früh an der südlichen Küste Chinas auf Land getroffen. Der bisher heftigste Sturm des Jahres erreichte das Festland nahe der Stadt Pinghai in der Provinz Guangdong, etwa 80 Kilometer nordöstlich der Finanzmetropole Hongkong, wie der staatliche Fernsehsender CCTV heute berichtete.

Die Windgeschwindigkeiten betrugen bis zu 162 Kilometer pro Stunde. Von CCTV veröffentlichte Aufnahmen zeigten peitschende Winde und heftige Regenfälle. Straßen waren mit Trümmern übersät.

Die Behörden hatten zuvor im Süden der Volksrepublik mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht und die höchste Taifunwarnstufe Rot ausgerufen. In Hongkong wurde ebenfalls eine Taifunwarnung ausgesprochen. Auf dem Flughafen der Stadt waren Hunderte Flüge von und nach Hongkong annulliert worden.

CCTV zufolge wird „Noul“ ins Binnenland weiterziehen und in den Provinzen Jiangxi, Hunan und Hubei starken Wind und Regen mit sich bringen. Der vom Taifun verursachte Niederschlag könnte bis Dienstag anhalten, auch in weiter nördlich gelegenen Provinzen wie Henan und Shandong.