Die D-Day-Landungsstrände in der französischen Normandie sind in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden. Das UNESCO-Komitee beschloss das am Wochenende während einer Sitzung im südkoreanischen Busan. Zur neuen Welterbestätte zählen die fünf historischen Landungsstrände Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword Beach sowie weitere mit der alliierten Landung verbundene Erinnerungsorte.
Am 6. Juni 1944 landeten dort Soldaten der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs. Der D-Day markierte den Auftakt der Befreiung Europas von den Verheerungen des deutschen Nationalsozialismus von Westen her.
Olymp aufgenommen
Auch der Olymp in Griechenland ist ab sofort Teil des UNESCO-Welterbes. Der Nominierung des höchsten Berges, der im antiken Griechenland einst als Heimat der Götter galt, stimmte das Welterbekomitee heute laut Kathpress zu.
In die Liste aufgenommen wurden auch Werke des finnischen Architekten und Designers Alvar Aalto. Die 13 Gebäuden und Gebäudegruppen seien beispielhaft für die Moderne des 20. Jahrhunderts und eine Reaktion auf umfassende gesellschaftliche Bedürfnisse, hieß es.