Mehr als fünf Monate nach Beginn des Iran-Krieges halten gut informierte Quellen aus Pakistan eine begrenzte US-Bodenoffensive für zunehmend wahrscheinlich.
Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, erfuhr die dpa heute aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung stütze sich auf militärische Beobachtungen.
Pakistan ist im Iran-Krieg ein zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran. Gemeinsam mit dem Golfstaat Katar würden nun wieder Vorschläge zwischen den Kriegsparteien übermittelt, hieß es aus den pakistanischen Sicherheitskreisen. Die iranische Führung strebe jedoch einen dauerhaften Waffenstillstand an und lehne eine begrenzte Feuerpause ab, hieß es weiter.