Rund und drei Monate nach der Festnahme des US-Musikers D4vd wegen Mordverdachts steht fest, dass sich der 21-Jährige vor Gericht verantworten muss. Das berichteten US-Medien heute.
Nach einer fünftägigen Anhörung in Los Angeles, bei der grauenvolle Details zur Sprache kamen, befand die zuständige Richterin, dass die Beweislage für einen Prozess ausreiche. Ende August soll der Musiker mit dem bürgerlichen Namen David Anthony Burke erneut vor Gericht erscheinen, einen Termin gibt es noch nicht.
Erschütternde Details
Laut der Mordanklage soll der Sänger ein 14-jähriges Mädchen erstochen und dann die Leiche zerstückelt haben. In der Anklage wird beschrieben, dass Burke das Mädchen missbrauchte, seit sie 13 Jahre alt war.
Am Vortag ihres Verschwindens im April 2025 hätten sie einen Streit gehabt, das Mädchen habe damit gedroht, Dinge über Burke zu enthüllen und seine Karriere zu zerstören.
Anklage: Burke wollte Opfer „zum Schweigen bringen“
Er habe daraufhin beschlossen, sie „zum Schweigen zu bringen“, und sein Opfer mit Messerstichen getötet, führte die Staatsanwaltschaft aus. Unter einem falschen Namen habe er online zwei Kettensägen und andere Hilfsmittel bestellt.
Die Anklage legt ihm auch wiederholten sexuellen Missbrauch eines Kindes und das Verstümmeln einer Leiche zur Last. Burke plädierte im April in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig.
Laut Staatsanwaltschaft könnte ihm bei einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe, die nicht zur Bewährung ausgesetzt werden kann, oder gar die Todesstrafe drohen.