Die Zahl der Opfer durch das schwere Erdbeben im Südwesten Japans steigt weiter. Laut Medienberichten von heute wurden bereits mindestens 34 Tote gemeldet. In der besonders betroffenen Region Kumamoto suchen Rettungskräfte weiter nach Überlebenden des Bebens vom Dienstag.

Vor allem in den Trümmern eines teilweise eingestürzten Einkaufszentrums in der Stadt Kashima werden noch Eingeschlossene vermutet. Hunderte Rettungskräfte sind am Unglücksort im Einsatz. „Wir haben bisher zehn Menschen herausholen können“, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde von Kumamoto, fünf davon seien tot gewesen.

Das Erdbeben hatte die Region Dienstagnachmittag erschüttert. Nach japanischen Angaben hatte es die Stärke 7,1, die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 6,8 an. Mehrere Nachbeben folgten. Kurzzeitig wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. 2016 starben durch zwei Erdbeben in der Präfektur Kumamoto 273 Personen, mehr als 2.800 wurden verletzt.