Der Taifun „Dolphin“ hat heute im Süden Japans zu Stromausfällen und Flugstreichungen geführt. In der Präfektur Okinawa waren rund 14.000 Haushalte ohne Strom, nachdem der Taifun die Region mit starken Winden überzogen hatte. Die Fluggesellschaften ANA und Japan Airlines strichen Flüge in die Region. Auch in Taiwan wurden 63 internationale Flüge abgesagt.

Besonders umfassend sind die Vorkehrungen in China, wo der Taifun bis Montagfrüh auf die Ostküste treffen soll. Die Provinz Zhejiang rief die höchste Warnstufe aus, stoppte den Hafenbetrieb und setzte 162 Fährverbindungen aus.

Der internationale Flughafen Ningbo kündigte an, den Betrieb ab heute Abend einzustellen und alle Flüge bis morgen zu streichen. Aus dem Hafen von Schanghai wurden zudem Schiffe abgezogen. Auch der Zugsverkehr im Jangtse-Delta soll teilweise ausgesetzt werden. Meteorologen erwarten in Teilen Ostchinas, darunter auch in der Wirtschaftsmetropole Schanghai, bis zum 12. August heftige Regenfälle und starke Winde.