Bei einem schweren Busunglück im Niger sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Verkehrsministerium gestern mitteilte, wurden 37 weitere Menschen verletzt, als auf einer Straße zwischen Madaoua und Maradi im Süden des westafrikanischen Landes am Freitag zwei Busse kollidierten.

Den Angaben zufolge sind 17 der Todesopfer Soldaten. Die Behörden leiteten eine Untersuchung zur Ursache des Unglücks ein.

Die nigrische Behörde für Verkehrssicherheit verzeichnete im vergangenen Jahr mehr als 7.000 Verkehrsunfälle, bei denen mehr als 1.200 Menschen ums Leben kamen und mehr als 4.400 schwer verletzt wurden. Die Hauptursachen sind überhöhte Geschwindigkeit, Trunkenheit am Steuer und der schlechte Zustand von Straßen und Fahrzeugen.