Die Provinz Udine bei Amaro und Tolmezzo kämpft derzeit mit Waldbränden. Die italienische Feuerwehr bekämpft die Flammen inzwischen auch mit Unterstützung aus Kärnten.

Ein Löschflugzeug des Typs Canadair nahm heute auf dem Kärntner Weissensee Wasser auf, nachdem der italienische Zivilschutz einen entsprechenden Bewilligungsantrag gestellt hatte, teilte Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) mit.

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Nicht nur in der Provinz Udine toben die Brände. Auf dem Karst zwischen der Hafenstadt Monfalcone und San Giovanni di Duino dauern die Löscharbeiten nach einem seit Samstagnachmittag aktiven Wald- und Buschbrand an. In der Nacht auf heute mussten die Einsatzkräfte zudem einen mutmaßlichen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sichern und durch Spezialisten entfernen lassen.

Fluss Po führt kaum noch Wasser

Der Po, Italiens längster Fluss, führt derzeit so wenig Wasser wie seit Langem nicht mehr. Die für den 15. August geplante Prozession zu Mariä Himmelfahrt auf dem Fluss wurde abgesagt. Der Pegel des Po sank so stark, dass eine sichere Fahrt mit den Booten nicht mehr möglich ist.

Wieder Waldbrand nahe Athen

Erneut brach nahe der griechischen Hauptstadt Athen wieder ein Waldbrand aus. Fast 200 Feuerwehrleute und Dutzende Löschfahrzeuge waren heute nahe Kouvaras etwa 60 Kilometer südöstlich von Athen im Einsatz. Die Behörden ordneten die Evakuierung des nahe gelegenen Dorfes Agios Stylianos an.

In Südfrankreich brachte die Feuerwehr unterdessen einen gestern ausgebrochenen Waldbrand unter Kontrolle. Heftige Windböen behinderten laut dem Fernsehsender ERT News die Löscharbeiten nahe Athen. Dennoch waren zwei Löschflugzeuge und vier Hubschrauber im Einsatz.

In Südfrankreich konnten Feuerwehrleute heute Früh einen am Vortag ausgebrochenen Waldbrand nordwestlich von Montpellier unter Kontrolle bringen. Mehr als 270 Feuerwehrleute und sechs Löschflugzeuge waren im Einsatz. Drei Feuerwehrleute wurden nach Behördenangaben verletzt.

600 Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrand im Südwesten Spaniens

Mehr als 600 Feuerwehrleute kämpften unterdessen weiter gegen einen Waldbrand im Südwesten Spaniens. Bei dem Brand in der andalusischen Provinz Huelva handle es sich um ein „extrem schwieriges, komplexes und gefährliches Feuer“, sagte der Katastrophenschutzminister der Region, Antonio Sanz.

Seine Bekämpfung sei „ein Langstreckenrennen voller Hindernisse“. Hunderte weitere Dorfbewohner und -bewohnerinnen mussten unterdessen ihre Häuser verlassen.