Arnold Böcklins „Toteninsel“ ist eine Ikone des Symbolismus und eines der berühmtesten Motive der Kunstgeschichte. Es gibt heute vier Versionen davon, die ab September 2027 in der Ausstellung „Böcklin. Jenseits des Mythos“ im Kunstmuseum seiner Geburtsstadt Basel gemeinsam zu sehen sein werden.

Es ist die erste und dürfte auch die letzte Zusammenkunft der vier „Toteninseln“ sein, wie das Kunstmuseum heute mitteilte. Selbst Böcklin habe die Werke nie versammelt gesehen.

Fabelwesen sowie unheimliche, fantastische Landschaften sind die Merkmale von Böcklins Schaffen. Am bekanntesten dürfte seine „Toteninsel“ mit der gespenstischen Figur sein, die auf einem Nachen auf eine düstere Insel zutreibt – im Zentrum der Insel Zypressen, die gesäumt werden von unbestimmten Ruinen.

1880 malte Böcklin (1827–1901) dieses Motiv. Es dürfte ihm und seinen Bewunderern so angetan haben, dass er weitere vier „Toteninseln“ nachfolgen ließ.